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<title>Heinrich Claß</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Heinrich Claß</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Heinrich Claß</b> (* <a href="29._Februar" title="29. Februar">29. Februar</a> <a href="1868" title="1868">1868</a> in <a href="Alzey" title="Alzey">Alzey</a>; † <a href="16._April" title="16. April">16. April</a> <a href="1953" title="1953">1953</a> in <a href="Jena" title="Jena">Jena</a>) war von 1908 bis 1939 Vorsitzender des <a href="Alldeutscher_Verband" title="Alldeutscher Verband">Alldeutschen Verbandes</a>, des lautstärksten nationalistischen Vereins im <a href="Deutsches_Reich" title="Deutsches Reich">Deutschen Reich</a>. Überregional bekannt wurde Claß unter anderem durch seine unter den <a href="Pseudonym" title="Pseudonym">Pseudonymen</a> <i>Daniel Frymann</i> und <i>Einhart</i> veröffentlichten Werke, in denen er eine extrem nationalistische und expansive Politik propagierte. Er war einer der führenden rechtsnationalen Politiker und Publizisten Deutschlands und zählt zu den ideologischen Wegbereitern des <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a>.<sup id="cite_ref-Leicht141_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Leicht141-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Heinrich Claß stammte aus einer protestantisch-liberalen Juristenfamilie. Er studierte 1888 bis 1891 in <a href="Humboldt-Universit%C3%A4t_zu_Berlin" title="Humboldt-Universität zu Berlin">Berlin</a>, <a href="Albert-Ludwigs-Universit%C3%A4t_Freiburg" title="Albert-Ludwigs-Universität Freiburg">Freiburg im Breisgau</a> und <a href="Justus-Liebig-Universit%C3%A4t_Gie%C3%9Fen" title="Justus-Liebig-Universität Gießen">Gießen</a> <a href="Rechtswissenschaften" class="mw-redirect" title="Rechtswissenschaften">Rechtswissenschaften</a> und ließ sich 1894 nach dem Zweiten Staatsexamen in <a href="Mainz" title="Mainz">Mainz</a> als <a href="Rechtsanwalt" title="Rechtsanwalt">Rechtsanwalt</a> nieder. Besonders beeinflusst wurde er durch die Vorlesungen von <a href="Heinrich_von_Treitschke" title="Heinrich von Treitschke">Heinrich von Treitschke</a>, der die Stärkung der deutschen Nation forderte und den Kampf gegen das <a href="Judentum" title="Judentum">Judentum</a>.<sup id="cite_ref-Leicht141_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Leicht141-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>
1897 trat Claß, nachdem er bereits vorher führend im völkisch-antisemitischen <a href="Deutschbund" title="Deutschbund">Deutschbund</a> tätig war, dem Alldeutschen Verband bei, dessen koloniale Ziele ihn begeisterten.<sup id="cite_ref-Leicht141_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-Leicht141-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1901 wurde er in den Vorstand gewählt, 1904 wurde er stellvertretender Vorsitzender und begann den Verband zunehmend in eine radikalere Position zu bringen. Unter dem Einfluss von Claß wandte sich der Verband nach der Jahrhundertwende zunehmend einem primitiven biologistischen und <a href="Geschichte_des_Antisemitismus_bis_1945" title="Geschichte des Antisemitismus bis 1945">antisemitischen</a> Weltbild zu. 1908 übernahm er den Vorsitz des Verbandes, den er vor dem <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> in scharfen Konflikt mit der Reichsregierung unter <a href="Theobald_von_Bethmann_Hollweg" title="Theobald von Bethmann Hollweg">Theobald von Bethmann Hollweg</a> brachte. Insbesondere die <a href="Zweite_Marokkokrise" title="Zweite Marokkokrise">Zweite Marokkokrise</a> 1911 zeigte deutlich die radikale Position des Alldeutschen Verbandes. Im September 1911 trieb er zusammen mit <a href="August_Keim" title="August Keim">August Keim</a> die Gründung des <a href="Deutscher_Wehrverein" title="Deutscher Wehrverein">Deutschen Wehrvereins</a> voran, um die Heeresrüstung zu forcieren. Claß war der Auffassung, dass ein großer Krieg unvermeidlich sei. Er propagierte die <a href="Deutsch-franz%C3%B6sische_Erbfeindschaft" title="Deutsch-französische Erbfeindschaft">Erbfeindschaft mit Frankreich</a> und die <a href="Perfides_Albion" class="mw-redirect" title="Perfides Albion">Perfidie Englands</a>. In seinem 1912 unter Pseudonym erschienenen Buch <i>Wenn ich der Kaiser wär’</i> bezeichnete Claß die Juden als „Träger und Lehrer des heute herrschenden Materialismus“, die seiner Meinung nach „den Vorteil der Erziehung“ und der „Begabung“ genossen, der ihnen Erfolg beschert habe.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zur Abwehr der „jüdischen Gefahr“ forderte er, die Einwanderung von Juden zu verbieten, die „landansässigen“ Juden vom öffentlichen Leben auszuschließen, den Entzug des Wahlrechts und die Reduzierung des Anteils jüdischer Studenten auf den der jüdischen Bevölkerung. Sein Kampfruf lautete: „Deutschland den Deutschen“.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Einen „universellen Humanismus“ lehnte er mit den Worten ab:<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></p><div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Wo fängt das an und wo hört es auf, was uns zugemutet werden soll, als zur Menschheit gehörig zu lieben und in unser Streben einzuschließen? Ist der verkommene oder halbtierische russische Bauer des <a href="Mir_(Dorfgemeinschaft)" title="Mir (Dorfgemeinschaft)">Mir</a>, der Schwarze in Ostafrika, das Halbblut <a href="Deutsch-S%C3%BCdwestafrika" title="Deutsch-Südwestafrika">Deutsch-Südwests</a> oder der unerträgliche Jude <a href="Galizien" title="Galizien">Galiziens</a> oder <a href="Rum%C3%A4nien" title="Rumänien">Rumäniens</a> ein Glied dieser Menschheit?“<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Um eine Zuwanderung von Juden nach Deutschland zu verhindern, forderte Claß in seiner 1917 veröffentlichten Broschüre <i>Zum deutschen Kriegsziel</i>, möglichst viele in ein stark zu verkleinerndes Russland abzuschieben oder aber dass das mit Deutschland verbündete <a href="Osmanisches_Reich" title="Osmanisches Reich">Osmanische Reich</a> Palästina „als den nationalen Judenstaat zur Verfügung“ stelle. So würde es gelingen, „die jüdische Frage an der Wurzel zu fassen“, denn weder dürfe, so Claß, eine Woge jüdischer Zuwanderung „über Deutschland hin schlagen“, noch dürften „die Juden in den bisherigen Massen im östlichen deutschen Neulande bleiben, da sie dessen Entwicklung aufs äußerste gefährden würden“.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Während des Ersten Weltkrieges forderte er einen Siegfrieden mit umfangreichen Annexionen im Osten und Westen Europas. So sollte unter anderem <a href="Belgien" title="Belgien">Belgien</a> Deutschland angegliedert werden. 1917 gründete er zusammen mit <a href="Alfred_von_Tirpitz" title="Alfred von Tirpitz">Alfred von Tirpitz</a> und <a href="Wolfgang_Kapp" title="Wolfgang Kapp">Wolfgang Kapp</a> die <a href="Deutsche_Vaterlandspartei" title="Deutsche Vaterlandspartei">Deutsche Vaterlandspartei</a>, die sich gegen einen Verständigungsfrieden aussprach.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Während der Weimarer Republik war Claß ein Vertreter der antidemokratischen „nationalen Opposition“. Bereits im Februar 1917 hatte ein Konsortium unter der Führung von Claß die <i><a href="Deutsche_Zeitung_(1896%E2%80%931934)" title="Deutsche Zeitung (1896–1934)">Deutsche Zeitung</a></i> übernommen. Er kontrollierte als Aufsichtsratsvorsitzender und Herausgeber deren Berichterstattung.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zumeist agierte er im Hintergrund. Nach 1918 hatte er Kontakt zu <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Adolf Hitler</a>. Hitler zeigte sich beeindruckt von Claß’ Bestseller <i>Wenn ich der Kaiser wär’</i> und schöpfte daraus für sein Buch <i><a href="Mein_Kampf" title="Mein Kampf">Mein Kampf</a></i> (1925/26).<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Claß war federführend beteiligt an der Gründung des <a href="Deutschv%C3%B6lkischer_Schutz-_und_Trutzbund" title="Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund">Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes</a> 1919, als Neben- oder Tochterorganisation des Alldeutschen Verbandes. Der Bund wurde in der frühen Weimarer Republik die größte völkisch-antisemitische Massenorganisation. Der Schutz- und Trutzbund agitierte gegen die Weimarer Republik, unterstützte Attentate auf deren <a href="Proponent" title="Proponent">Proponenten</a> und hatte vor seinem Verbot wegen der Ermordung von <a href="Walther_Rathenau" title="Walther Rathenau">Walther Rathenau</a> 1922 rund 180.000 Mitglieder.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Claß unterstützte den <a href="Kapp-Putsch" title="Kapp-Putsch">Kapp-Putsch</a> und den <a href="Hitlerputsch" title="Hitlerputsch">Hitlerputsch</a>. Auch bei den Diktaturplänen des Alldeutschen Verbandes im Jahr 1926 und dem <a href="Volksentscheid_gegen_den_Young-Plan" title="Volksentscheid gegen den Young-Plan">Volksbegehren gegen den Young-Plan</a> 1929 spielte er eine Rolle. Im Jahr 1931 wirkte er an der Gründung der <a href="Harzburger_Front" title="Harzburger Front">Harzburger Front</a> mit.
</p><p>Im November 1933 erhielt Claß als <i>Gast</i> in der Fraktion der <a href="Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</a> einen Sitz im <a href="Reichstag_(Zeit_des_Nationalsozialismus)" title="Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)">Reichstag</a>. In Neuauflagen seiner bis 1945 vielgekauften <i>Deutschen Geschichte</i> begrüßte er den <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a>, den er als entscheidende Auseinandersetzung mit dem „<a href="Weltjudentum" title="Weltjudentum">Weltjudentum</a>“ um die Zukunft des deutschen Volkes verstand. Sein tatsächlicher politischer Einfluss sank in den 1930er Jahren rasch und stark ab.
</p><p>Mit Kriegsende zog sich Claß aus Berlin ins Haus seiner Tochter Anna Elisabeth nach Jena zurück.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine politische Bedeutung war erloschen, die <a href="Sowjetische_Milit%C3%A4radministration_in_Deutschland" title="Sowjetische Militäradministration in Deutschland">sowjetische Besatzungsmacht</a> belangte ihn nicht.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schriften_(Auswahl)"><span id="Schriften_.28Auswahl.29"></span>Schriften (Auswahl)</h2></div>
<ul><li><i>Bilanz des neuen Kurses.</i> Alldeutscher Verlag, Berlin 1903.</li>
<li>(Einhart): <i>Deutsche Geschichte.</i> Dieterich, Leipzig 1909.</li>
<li><i>West-Marokko deutsch!</i> <a href="Julius_Friedrich_Lehmann" title="Julius Friedrich Lehmann">Lehmanns</a>, München 1911.</li>
<li>(Daniel Frymann): <i>Wenn ich der Kaiser wär'. Politische Wahrheiten und Notwendigkeiten.</i> Dieterich, Leipzig 1912 (ab 1925 mit der Autorenangabe Claß-Frymann unter dem Titel <i>Das Kaiserbuch</i>). Darin S. 30–38: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gehove.de/antisem/texte/fryman_kaiser.pdf"><i>Die Juden</i>.</a> (PDF; 488 kB) insges. 5. veränd. Aufl. bis 1914.</li>
<li><i>Zum deutschen Kriegsziel. Eine Flugschrift.</i> Lehmanns, München 1917.</li>
<li><i>Wider den Strom. Vom Werden und Wachsen der nationalen Opposition im alten Reich.</i> Köhler, Leipzig 1932.</li>
<li><i>Politische Erinnerungen des Vorsitzenden des Alldeutschen Verbandes 1915–1933/36</i> (= <i>Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts</i>, Band 79). Hrsg. von Björn Hofmeister. Duncker & Humblot, Berlin 2022, ISBN 978-3-428-18671-6 (<a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://www.historischekommission-muenchen.de/fileadmin/user_upload/dateien/abteilungen/Dt._Geschichtsquellen_d._19._u._20_Jhd/Heinrich_Class_Hofmeister.pdf">[1]</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Ralph_Erbar" title="Ralph Erbar">Ralph Erbar</a>: <i>Dr. Heinrich Claß (1868–1953). Ein Wegbereiter des Nationalsozialismus?</i> In: Hans-Georg Meyer, Hans Berkessel (Hrsg.): <i>Die Zeit des Nationalsozialismus in Rheinland-Pfalz.</i> Band 1: <i>„Eine nationalsozialistische Revolution ist eine gründliche Angelegenheit“.</i> Verlag Schmidt, Mainz 2000, ISBN 3-87439-451-4, S. 41–49.</li>
<li>Rainer Hering: <i>„(…) ist der Einfluß der Juden auf sittlich-geistigem Gebiete (…) noch viel verderblicher“. Antisemitismus in der populären Geschichtsdarstellung von Heinrich Claß.</i> In: <a href="Werner_Bergmann_(Soziologe)" title="Werner Bergmann (Soziologe)">Werner Bergmann</a>, <a href="Ulrich_Sieg" title="Ulrich Sieg">Ulrich Sieg</a> (Hrsg.): <i>Antisemitische Geschichtsbilder</i> (= <i>Antisemitismus: Geschichte und Strukturen.</i> Band 5). Klartext, Essen 2009, ISBN 978-3-8375-0114-8, S. 193–210.</li>
<li>Johannes Leicht: <i>Heinrich Claß 1868–1953. Die politische Biographie eines Alldeutschen.</i> Schöningh, Paderborn 2012, ISBN 978-3-506-77379-1 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=18460&count=10855&recno=13&type=rezbuecher&sort=datum&order=down">Rezension</a>).</li>
<li>Werner Conze: <cite style="font-style:italic">Claß, Heinrich</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>3</span>. Duncker & Humblot, Berlin 1957, ISBN 3-428-00184-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>263</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd118669486.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Heinrich+Cla%C3%9F&rft.atitle=Cla%C3%9F%2C+Heinrich&rft.au=Werner+Conze&rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&rft.date=1957&rft.genre=book&rft.isbn=3428001842&rft.pages=263&rft.place=Berlin&rft.pub=Duncker+%26+Humblot&rft.volume=3" style="display:none"> </span></li>
<li>Björn Hofmeister: <i>Anwalt für die Diktatur. Heinrich Claß (1868–1953). Sozialisation – Weltanschauung – alldeutsche Politik</i>. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2024, ISBN 978-3-11-134074-6.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Heinrich_Cla%C3%9F?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Heinrich Claß</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118669486">Literatur von und über Heinrich Claß</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li>Johannes Leicht: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dhm.de/lemo/biografie/heinrich-class"><span style="font-style:italic;">Heinrich Claß.</span></a> Tabellarischer Lebenslauf im <a href="Lebendiges_Museum_Online" title="Lebendiges Museum Online">LeMO</a> (<a href="Deutsches_Historisches_Museum" title="Deutsches Historisches Museum">DHM</a> und <a href="Haus_der_Geschichte" title="Haus der Geschichte">HdG</a>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.reichstag-abgeordnetendatenbank.de/selectmaske.html?pnd=118669486&recherche=ja"><i>Heinrich Claß</i></a> in der Datenbank der Reichstagsabgeordneten</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0000/adr/getPPN/118669486/">Heinrich Claß</a> in der Online-Version der Edition <a href="Akten_der_Reichskanzlei" title="Akten der Reichskanzlei">Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik</a></li>
<li>Thomas Graefe: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.regionalgeschichte.net/hauptportal/bibliothek/texte/biographien/class-heinrich.html">Biografie von Heinrich Claß</a> regionalgeschichte.net</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=f8Y3qnRGtBQ"><i>Heinrich Claß - 1914, Tag für Tag - ARTE</i></a> auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/badb19d2-54ea-4450-bd58-9ae53ab57a25/">Nachlass Bundesarchiv N 2368</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Leicht141-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Leicht141_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Leicht141_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Leicht141_1-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Johannes Leicht: <i>Claß, Heinrich.</i> In: <a href="Wolfgang_Benz" title="Wolfgang Benz">Wolfgang Benz</a> (Hrsg.): <i>Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart.</i> Band 2/1. De Gruyter Saur, Berlin/München 2009, ISBN 978-3-598-24072-0, S. 141–144, hier S. 141.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Götz Aly: <i>Europa gegen die Juden 1880–1945.</i> Fischer, Frankfurt am Main 2017, S. 63</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Heinrich_August_Winkler" title="Heinrich August Winkler">Heinrich August Winkler</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecialgeschichte/d-50620321.html"><i>Deutschland, eine Jahrhundertfrage.</i></a> In: <i><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a> special</i>, 20. Februar 2007.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="G%C3%B6tz_Aly" title="Götz Aly">Götz Aly</a>, <a href="Wolf_Gruner" title="Wolf Gruner">Wolf Gruner</a> (Hrsg.): <i><a href="Die_Verfolgung_und_Ermordung_der_europ%C3%A4ischen_Juden_durch_das_nationalsozialistische_Deutschland_1933%E2%80%931945" title="Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945">Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945</a>.</i> Band 1: <i>Deutsches Reich 1933–1937</i>. Bearbeitet von Wolf Gruner. Verlag Oldenbourg, München 2008, ISBN 978-3-486-58480-6, S. 21.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Daniel Frymann: <i>„Wenn ich der Kaiser wär.“ Politische Wahrheiten und Notwendigkeiten.</i> Dieterich, Leipzig 1912, S. 186.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Götz Aly: <i>Europa gegen die Juden 1880–1945.</i> Fischer, Frankfurt am Main 2017, S. 63.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Dirk Stegmann: <i>Vom Neokonservatismus zum Protofaschismus. Konservative Partei, Vereine und Verbände 1893–1920.</i> In: Dirk Stegmann, Bernd-Jürgen Wendt, Peter-Christian Witt (Hrsg.): <i>Deutscher Konservatismus im 19. und 20. Jahrhundert. Festschrift für Fritz Fischer zum 75. Geburtstag.</i> Neue Gesellschaft, Bonn 1983, ISBN 3-87831-369-1, S. 199–230, hier: S. 219.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Johannes Leicht: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dhm.de/lemo/biografie/heinrich-class"><span style="font-style:italic;">Heinrich Claß.</span></a> Tabellarischer Lebenslauf im <a href="Lebendiges_Museum_Online" title="Lebendiges Museum Online">LeMO</a> (<a href="Deutsches_Historisches_Museum" title="Deutsches Historisches Museum">DHM</a> und <a href="Haus_der_Geschichte" title="Haus der Geschichte">HdG</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Volker_Wei%C3%9F" title="Volker Weiß">Volker Weiß</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/2012/46/Heinrich-Class-Wenn-ich-Kaiser-waer-Antisemitismus-Alldeutscher-Verband">Heinrich Claß: Der Jude ist an allem schuld.</a></i> In: <i><a href="Zeit_Online" class="mw-redirect" title="Zeit Online">Zeit Online</a></i>. 8. November 2012, abgerufen am 21. Januar 2017.</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Walter Jung: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44476"><i>Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund (DVSTB), 1919–1924/35.</i></a> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_Bayerns" title="Historisches Lexikon Bayerns">Historisches Lexikon Bayerns</a>.</i> 21. Januar 2011,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 2. Juni 2013</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHeinrich+Cla%C3%9F&rft.title=Deutschv%C3%B6lkischer+Schutz-+und+Trutzbund+%28DVSTB%29%2C+1919%E2%80%931924%2F35&rft.description=Deutschv%C3%B6lkischer+Schutz-+und+Trutzbund+%28DVSTB%29%2C+1919%E2%80%931924%2F35&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.historisches-lexikon-bayerns.de%2Fartikel%2Fartikel_44476&rft.creator=Walter+Jung&rft.date=2011-01-21"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Johannes Leicht: <i>Claß, Heinrich.</i> In: <a href="Wolfgang_Benz" title="Wolfgang Benz">Wolfgang Benz</a> (Hrsg.): <i>Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart.</i> De Gruyter Saur, Band 2/1, Berlin/München 2009, ISBN 978-3-598-24072-0, S. 141–144, hier S. 143.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Fabian_von_Schlabrendorff" title="Fabian von Schlabrendorff">Fabian von Schlabrendorff</a>: <i>Begegnungen in fünf Jahrzehnten.</i> Wunderlich, Tübingen 1979, ISBN 3-8052-0323-3, S. 150f.</span>
</li>
</ol>
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